Was ist eine Variable Lichtverteilung?

Unter Variabler Lichtverteilung versteht man die Fähigkeit moderner Scheinwerfersysteme (meist LED-, Matrix-LED- oder Laserlicht), die Form, Weite und Intensität des Lichtkegels automatisch zu verändern. Ziel ist es, dem Fahrer stets die bestmögliche Sicht zu bieten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Funktionsmodi
Je nach Fahrzustand schaltet das System automatisch zwischen verschiedenen Lichtverteilungen um:

  • Stadtlicht: Ein besonders breiter Lichtkegel mit geringer Reichweite leuchtet die Gehwege und Einmündungen besser aus, um Fußgänger frühzeitig zu erkennen.
  • Landstraßenlicht: Bietet eine hellere und weitere Ausleuchtung der eigenen Fahrspur sowie des linken Fahrbahnrandes als das herkömmliche Abblendlicht.
  • Autobahnlicht: Ab einer bestimmten Geschwindigkeit (z. B. 90 km/h) wird der Lichtkegel angehoben und konzentriert, um die Sichtweite in der Ferne zu maximieren.
  • Schlechtwetterlicht: Reduziert die Eigenblendung des Fahrers bei Regen, Nebel oder Schnee durch gezielte Lichtverteilung auf die Fahrbahnränder und Verringerung der Intensität im Nahbereich.

 

Technische Umsetzung
Die Steuerung erfolgt über eine Frontkamera, die entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge erkennt.

  1. Schwenkmodul: Bei Kurvenlicht-Systemen schwenken die Linsen mechanisch in die Kurve.
  2. Matrix-Technologie: Hier werden einzelne LED-Segmente gezielt abgeschaltet oder gedimmt. Dadurch können andere Fahrzeuge präzise aus dem Fernlichtkegel „ausgespart“ werden (maskiertes Dauerfernlicht), während das restliche Umfeld taghell erleuchtet bleibt.

 

Vorteile für die Sicherheit
Die variable Lichtverteilung trägt maßgeblich zur Unfallvermeidung bei Nacht bei. Gefahrenstellen am Fahrbahnrand werden deutlich früher erkannt, da das System die starre Grenze zwischen Abblend- und Fernlicht aufhebt und die Lichtleistung dort konzentriert, wo sie benötigt wird, ohne den Gegenverkehr zu beeinträchtigen.

Diese innovative Kamera bietet eine umfassende Rundumsicht um das Fahrzeug, indem sie Bilder von verschiedenen Blickwinkeln einfängt und ein nahtloses 360-Grad-Bild erstellt.
Der Abbiegeassistent ist ein Fahrerassistenzsystem, das den Fahrer beim Abbiegevorgang – insbesondere beim Rechtsabbiegen – unterstützt. Er überwacht den seitlichen Bereich des Fahrzeugs und warnt vor Kollisionen mit Radfahrern, Fußgängern oder anderen Objekten, die sich in Fahrtrichtung seitlich neben dem Fahrzeug befinden.
Ein Abstandstempomat, auch als Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (ACC) bekannt, ist eine fortschrittliche Version des herkömmlichen Tempomats. Dieses System passt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs automatisch an, um einen sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten.
Ein Abstandswarner ist ein Sicherheits- und Assistenzsystem in Kraftfahrzeugen, das dazu entwickelt wurde, den Fahrer vor zu geringem Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern oder Hindernissen zu warnen.
Eine Fahrzeug-Alarmanlage ist ein Sicherheitssystem, das speziell für Fahrzeuge entwickelt wurde, um unerlaubten Zugriff, Diebstahl oder andere sicherheitsrelevante Ereignisse zu erkennen und durch akustische und/oder optische Signale Alarm zu schlagen.
Die Allradlenkung, auch bekannt als "Vier-Rad-Lenkung", ist ein fortschrittliches System in Fahrzeugen, bei dem alle vier Räder des Fahrzeugs gelenkt werden können.
Die "Ambiente-Beleuchtung" bezeichnet eine spezielle Art von Innenraumbeleuchtung in Fahrzeugen oder anderen Umgebungen, die entwickelt wurde, um eine angenehme und stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen.
Eine Anhängerkupplung ist eine Vorrichtung an einem Fahrzeug, mit der ein Anhänger sicher angehängt und gezogen werden kann. Sie dient als stabile mechanische Verbindung zwischen dem Zugfahrzeug (z. B. einem Auto) und dem Anhänger oder Wohnwagen.
Das Antiblockiersystem (ABS) ist eine Sicherheitseinrichtung in Kraftfahrzeugen, die dazu dient, ein Blockieren der Räder während einer Bremsung zu verhindern.